Schlagwort-Archive: Musik

Katrin Sofie F. und der Däne machen Spoken Beat

Seit einiger Zeit mischt ein Duo die Bühnen von München auf: Katrin Sofie F. und der Däne. Katrin und Fred kombinieren Spoken Word mit Schlagzeug. Warum das nichts mit Hip-Hop zu tun hat und wie sie ihre Musik sehen, darüber habe ich mit den beiden gesprochen.

Katrin Sofie F. und der Däne

WHAT THE MUC: Ihr macht also keinen Hip-Hop?
Katrin: Natürlich gibt es da Überschneidungen. Aber wir kommen nicht aus der Hiphop-Kultur, deshalb möchte ich auch nicht sagen, dass ich rappe. Unsere Wurzeln sind im Spoken Word.

WHAT THE MUC: Wie beschreibt Ihre Eure Musik?
Fred: Unsere Musik ist sehr reduziert. Wir kombinieren nur zwei Elemente, nämlich Wort und Beat. Das ist in gewisser Weise Urmusik, denn Weiterlesen
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Münchner Lieblinge: beißpony

beißpony

Ist es Indie-Folk? Singer-Songwriter-Pop? Experimentalmusik? Punk? So leicht sind Steffi Müller und Laura Theis nicht zu fassen. Ihre Musik ist ambivalent. Da haucht Laura einmal mit zuckersüßer Stimme zum Piano. Dann lässt sie das Riot-Grrrl erklingen und das Schlagzeug setzt ein. Weiterlesen

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This Is Atomic Love

Wir alle sind uns einig, dass das Atomic Café, Münchens bester Konzertclub, viel zu früh von uns gegangen ist. Nie wieder werden wir persönlich vor dem Glitzervorhang stehen können. Zwei Münchner Filmemacher wollen uns aber immerhin das zurückgeben, was uns keiner nehmen kann: Unsere Erinnerungen. Denn Marc Seibold und Heike Schuffenhauer vom BR haben einen vielversprechenden Dokumentarfilm über das Atomic Café begonnen und auch schon einen Trailer veröffentlicht.

Mehmet Scholl, Szenen aus den letzten Clubtagen und einige Interviews sind schon im Kasten. Damit der Film zu Ende gedreht werden kann, sammeln die beiden Geld über Crowdfunding. Wer also dem Atomic Café eine letzte Ehre und eine gebührende Hommage erweisen will, sollte sich auf Startnext an der Finanzierung des Films beteiligen.

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Ein Nachruf auf den besten Club der Stadt

Der Glitzervorhang ist Geschichte, das Atomic Café ist an Neujahr für immer von uns gegangen. Was bleibt sind die Erinnerungen an unzählige großartige Abende und die Tatsache, dass hier Münchner Musikgeschichte geschrieben wurde.

Versteckt hinter einer unscheinbaren Tür, in Laufnähe zur Luxusmeile Maximilianstraße, hat sich das Atomic Café den Ruf als vielleicht Deutschlands besten Konzertclub erarbeitet. Wer in intimer Atmosphäre vor dem Glitzervorhang spielte, hat nicht selten kurz darauf die großen Hallen gefüllt.

So abgedroschen der Satz klingen mag – das Atomic Café war einer der wenigen Läden, die beweisen konnten, dass in Unterhaltung Haltung steckt. Das Programm war eine Ansage gegen Beliebigkeit, meist irgendwo zwischen Weiterlesen

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Eine streng rationale Versammlung

Wenn smartphone-affine Rentner über die neuerdings lesende Jugend lästern,
wenn ein fiktiver Dialog Menschheit-Schwein literaturwissenschaftlich analysiert wird,
wenn Klavierchansons über Wurstverarbeitung zum Besten gegeben werden,

– dann ist man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Rationalversammlung gelandet, einer schrägen Mischung aus Lesebühne, Liederabend, Poetry Slam und Kabarett-Klassentreffen.

Gestern war wieder einmal einer dieser Hirn-Ausschüttungs-Abende, den Weiterlesen

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Münchner Lieblinge: Favorit Bar

Was macht man an diesen Abenden, an denen man den Drang verspürt wegzugehen, aber eigentlich nicht weggehen will? Genau, man geht in die Favo. Eine alte Bekannte in der Münchner Barlandschaft, irgendwo im Niemandsland zwischen Sendlinger Tor, Fußgängerzone und Agip-Tankstelle gelegen. Wer sich hierher verirrt, weiß was ihn erwartet: Verlässlichkeit.

Die Deckenlampen schummern verlässlich orange-rot, an die kahlen Wände durfte höchstens mal Klarlack und auch das Publikum war schon immer unprätentiös. Diese trotzig-abgeranzte Atmosphäre hat Weiterlesen

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Ein Klavier, ein Klavier

„Spiel mich!“ heißt es bald wieder in der Isarmetropole. Ein Jahr nach der Kunstaktion „Play me, I’m yours“ stehen auch dieses Jahr wieder 12 öffentliche Klaviere in München und können bespielt werden – von Künstlern, Musikern und Passanten.

Die Idee ist simpel: Jeder, der will, darf von morgens bis abends spontan losklimpern, und natürlich darf auch spontan zugehört werden. Nach diesem Prinzip wurden schon in New York und London öffentliche Plätze bespielt und mit Leben gefüllt. Interessante Begegnungen, Spontanität und Ablenkung auf sonst eher vernachlässigten Plätzen versprechen sich die Veranstalter. So fanden sich in München letztes Jahr Jamaram zu einem spontanen Konzert ein …

… laue Abende wurden mit Klaviermusik versüßt … Weiterlesen

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3 Bands, 1 Wohnzimmer: Sofar Sounds Munich #2

Wäre es nicht toll, wenn Menschen an einem Ort zusammen kommen, die nur eines verbindet – die Liebe zu großartiger Livemusik? Sofar – Songs From A Room ist ein weltweites Netzwerk, das genau dies tut, nämlich talentierte junge Bands und Musikliebhaber zusammenzubringen. In beinahe 100 Städten steigen seitdem sehr intime und sehr einzigartige Wohnzimmerkonzerte. Seit diesem Sommer auch in München.

Der zweite Gig von Sofar München war für den 19. August angekündigt Weiterlesen

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Kontrollierter Kontrollverlust

Oben steht eine Band, als Kulisse für die Show am Boden.
Die ersten Akkorde erklingen, der Spaß beginnt.
Getränke werden jetzt nicht mehr in die Münder, sondern in die Menge entleert.
Menschen, die sich gerade in Schale geworfen haben, werfen mit allen Körperteilen um sich.
T-Shirts und Umgangsformen gehen verloren.
Kurzzeitig wird die Bühne geentert. Weiterlesen

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