Schlagwort-Archive: Menschen

Ein Klavier, ein Klavier

„Spiel mich!“ heißt es bald wieder in der Isarmetropole. Ein Jahr nach der Kunstaktion „Play me, I’m yours“ stehen auch dieses Jahr wieder 12 öffentliche Klaviere in München und können bespielt werden – von Künstlern, Musikern und Passanten.

Die Idee ist simpel: Jeder, der will, darf von morgens bis abends spontan losklimpern, und natürlich darf auch spontan zugehört werden. Nach diesem Prinzip wurden schon in New York und London öffentliche Plätze bespielt und mit Leben gefüllt. Interessante Begegnungen, Spontanität und Ablenkung auf sonst eher vernachlässigten Plätzen versprechen sich die Veranstalter. So fanden sich in München letztes Jahr Jamaram zu einem spontanen Konzert ein …

… laue Abende wurden mit Klaviermusik versüßt … Weiterlesen

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3 Bands, 1 Wohnzimmer: Sofar Sounds Munich #2

Wäre es nicht toll, wenn Menschen an einem Ort zusammen kommen, die nur eines verbindet – die Liebe zu großartiger Livemusik? Sofar – Songs From A Room ist ein weltweites Netzwerk, das genau dies tut, nämlich talentierte junge Bands und Musikliebhaber zusammenzubringen. In beinahe 100 Städten steigen seitdem sehr intime und sehr einzigartige Wohnzimmerkonzerte. Seit diesem Sommer auch in München.

Der zweite Gig von Sofar München war für den 19. August angekündigt Weiterlesen

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Public drinking oder die Demokratisierung der Stadt

Füße baumeln von den Bögen der Hackerbrücke. Am Gärtnerplatz klirren Bierflaschen. Von den Treppenstufen der Bavaria schallt lautes Lachen. An lauen Sommerabenden sind die Straßen und Plätze voller Leben. Halb München versammelt sich gemeinsam zur sommerlichen Lieblingsbeschäftigung, dem Public Drinking.

Bavaria

Es liegt ein ganz besonderer Reiz darin, öffentliche Plätze zu erobern. Nackte Orte aus Stein und Zement, die das restliche Jahr lang so sonderbar fremd sind, weil sie eigentlich für einen ganz anderen Zweck gemacht wurden: Verkehr zu tragen, an etwas zu erinnern, Weiterlesen

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Menschen in U-Bahnen

Wer U-Bahn fährt, begibt sich in eine seltsame Schicksalsgemeinschaft. Dutzende einander völlig unbekannte Menschen zwängen sich in einen tonnenschweren Koloss. Für die nächsten Minuten liegt das eigene Schicksal in den Händen eines unbekannten Fahrers und von surrenden Stellwerksrechnern. Völlige Fremdbestimmung für einen Zweck: Von A nach B befördert zu werden.

Schild zum U-Bahn-Abgang.

Zwar hat sich die Menschheit im Laufe der Zivilisation damit arrangiert, die Souveränität über den eigenen Körper – zeitweise – an fremde Mächte abzugeben. Äußerlich Weiterlesen

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München im Reserviert-Modus

Wer darf hier Platz nehmen – und wenn ja, wie viele?

Reserviert

„Reserviert“ tönt es in einer halb-leeren Münchner Bar von allen Tischen. Ein Zustand, der für die ganze Stadt gelten kann. Man kommt rein, fragt nett, es wird zögerlich ein Plätzchen freigemacht. Man ist angekommen und fragt sich doch: „Bin ich hier eigentlich richtig?“

Exkurs. Wohnungsbesichtigung in München. Eine echte Traumbude! Etwas klein geschnitten, zur Straße raus, aber hey, U-Bahn-Anschluss, und das für einen dreistelligen Monatsbetrag! Wie erwartet platzt die Wohnung aus allen Nähten, die besichtigende Meute kreist wie eine Horde Aasgeier über den Selbstauskunftsbögen. Weiterlesen

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