Archiv für den Monat April 2014

Ausstellung: Wie München wohnt

WGs, Altbauten, Stuck, Bruchbuden – wo und wie leben eigentlich die Münchner?

WG des Autors zur Weihnachtszeit.

WG des Autors zur Weihnachtszeit.

Der Farbenladen, ein Schaufenster für Popkultur und junge Kunst, zeigt mal wieder eine interessante Ausstellung. In „Aufgeschlossen“ blicken junge Fotografen in die Wohnungen, in die Köpfe und hinter die Fassaden der Stadt. Kuratiert wurden die Fotos von der Junge-Leute-Seite der SZ. An den Wochenenden gibt’s tolle Musik von Münchner Bands!

Ab 3. Mai im Farbenladen, Eintritt frei, Details auf der Website vom Feierwerk.

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Schluss jetzt: Geplante Zugaben

Es reicht

Das letzte Lied. Kreischen, Applaus. Die Menge tobt. (Manchmal auch nichts von alledem.) Gleich verschwindet die Band. Jeder halbwegs geübte Konzertgänger kennt das Schauspiel, das jetzt folgt – die geplante Zugabe. Jede Band macht das. Es ist ein bisschen wie das Taktieren in einer beginnenden Liebesbeziehung: „Willst du gelten, mach dich selten.“ Und weil jede Band sich der eigenen Geltung vergewissern will, verschwindet sie jetzt erstmal von der Bühne, in der Hoffnung, dass das Publikum Muffensausen bekommt und fieberhaft eine Zugabe fordert.

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Münchner Lieblinge: Pollyester

Es ist immer wieder eine Freude, wie viele junge und aufregende Bands die Stadt zu bieten hat. Eine dieser Perlen ist das Münchner Duo Pollyester. Am Bass: Frontfrau, Wunderkind und Bandmittelpunkt Polly alias Polina Lapkovskaja. Am Schlagzeug: Bandkollege Manuel Dacoll.

Ihr Sound ist tanzbar, elektronisch und gleichzeitig analog, irgendwas zwischen Post-Punk (SZ), postironischer Tanzmusik (arte Tracks) und Munich Disco. Auf jeden Fall: Unheimlich lässig.

Erst vor einigen Jahren wurde ich auf die Weißrussin und ihre Combo aufmerksam. Der Münchner Kultur-, Musik- und Partyszene hat sie schon lange vorher ihren Stempel aufgedrückt. Weiterlesen

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München im Reserviert-Modus

Wer darf hier Platz nehmen – und wenn ja, wie viele?

Reserviert

„Reserviert“ tönt es in einer halb-leeren Münchner Bar von allen Tischen. Ein Zustand, der für die ganze Stadt gelten kann. Man kommt rein, fragt nett, es wird zögerlich ein Plätzchen freigemacht. Man ist angekommen und fragt sich doch: „Bin ich hier eigentlich richtig?“

Exkurs. Wohnungsbesichtigung in München. Eine echte Traumbude! Etwas klein geschnitten, zur Straße raus, aber hey, U-Bahn-Anschluss, und das für einen dreistelligen Monatsbetrag! Wie erwartet platzt die Wohnung aus allen Nähten, die besichtigende Meute kreist wie eine Horde Aasgeier über den Selbstauskunftsbögen. Weiterlesen

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Metronomy orgeln in München.

Die fröhlich pfeifende Hammond-Orgel ist ja so etwas wie die Erkennungsmelodie des Hipstertums. So gesehen zähle ich mich gerne zu dieser Gruppe:

 

Metronomy machen wunderbar leichtes Indiepop-Gedöns und nehmen sich dabei selbst nicht zu ernst. Was ja ein ganz gutes Vorbild sein kann.

Am Samstag, den 05. April 2014 zu sehen und zu hören in der Muffathalle: METRONOMY in München

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